Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Oktober 7,7 Prozent mehr für Arzneimittel ausgeben als noch im Oktober 2022. Der DAV geht dennoch davon aus, dass das Ausgabenplus übers ganze Jahr 2,4 Prozent nicht übersteigen wird. In den einzelnen Kammerbezirken entwickeln sich die Ausgaben höchst unterschiedlich.
Unter anderem höhere Apotheken- und Herstellerrabatte sollen in diesem Jahr die Arzneimittelausgaben begrenzen. Das funktioniert von Monat zu Monat und von Region zu Region unterschiedlich gut. Laut den jüngsten Frühinformationen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) lag das bundesweite Ausgabenplus im Oktober 2023 bei 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat: 4,17 Milliarden Euro gaben die Kassen für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) aus, wobei die Einsparungen durch Rabattverträge in dieser Zahl noch nicht abgebildet sind. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Oktober 2023 einen Arbeitstag mehr hatte als der Oktober im Jahr zuvor. Im September lag es das Plus noch bei lediglich 1,85 Prozent. Lesen Sie dazu folgende Beiträge: Ausgabenwachstum deutlich abgeflacht - DAZ 11/2023 GKV-Arzneimittelausgaben steigen moderat - DAZ 11/2023
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